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Was geht?
Jugend setzt auf Kunst: Öffentliche Zeichen der Veränderung was_geht

Das Projekt „Was geht?“ findet in vier steirischen Gemeinden statt, die über eine aktive Offene Jugendarbeit verfügen. In den Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit wird jeweils eine Künstlerin/ ein Künstler eingeladen, mit den Jugendlichen vor Ort die Veränderungen ihrer Lebensumgebung, insbesondere in Bezug auf demographische Veränderungen – Zu- und Abwanderung – und wachsende Diversität der Bevölkerung zu erkunden und zu bearbeiten. Das ExpertInnenwissen der Jugendlichen über ihre Lebenswelten, über die regionalen und kommunalen Realitäten, über ihre Visionen und konkreten Bedürfnisse ist dabei sehr gefragt. Die KünstlerInnen entwickeln im Zuge des Projekts gemeinsam mit den Jugendlichen an Orten, die von den jungen Leuten –  als ExpertInnen ihres öffentlichen Raums – definierten werden, mittelfristige künstlerische Interventionen für den öffentlichen Raum der jeweiligen Gemeinde. Die Teilhabe der Jugendlichen am künstlerischen Prozess ist ein wesentliches Kriterium und zwar in allen Phasen des Projekts – von der gemeinsamen Erkundung der Orte, der Analyse der sich bietenden Themenfelder und Fragestellungen bis hin zur Auswahl der Orte für die bildnerischen Interventionen und praktische Umsetzung der Kunstwerke. Wo immer es möglich ist, sollen junge Menschen aus den Gemeinden die Möglichkeit erhalten, mit den Kunstschaffenden gemeinsam zu arbeiten und die Entstehung des Kunstwerks aktiv mitzutragen. Die im kollektiven Prozess entstandenen Kunstwerke sollen öffentlich wahrnehmbar deutlich machen, dass Jugendliche sich für die Veränderungen ihrer Lebensumgebung nicht nur interessieren, sondern auch in der Lage sind, diese zu reflektieren, zu kommentieren und mitzugestalten. Der informelle Charakter und die Niederschwelligkeit des Projekts, die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Jugendlichen und die Anknüpfung an ihre kulturellen Ausdruckformen sowie an konkrete Situationen in ihren Gemeinden sind die zentralen Elemente.Bis zum Frühjahr 2017 sollen alle Projekte realisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt worden sein.
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Was geht? in:
-> Bärnbach: JUKO Bärnbach www.juko-baernbach.at + Ovidiu Anton www.ovidiuanton.com
-> Gratkorn: Jugendcafe ARENA www.jugendcafe-arena.at + Markus Jeschaunig www.agencyinbiosphere.com
-> Kapfenberg: Bunte Fabrik  http://buntefabrik.at + Katharina Lackner www.kathilackner.net   & Sam Bunn www.sambunn.net
-> Trofaiach: mein JUZ www.trofaiach.at/meinjuz.html + Helene Thümmel esc.mur.at/de/bio/helene-th%C3%BCmmel

Kontakt:
<rotor> Zentrum für zeitgenössische Kunst
Volksgartenstraße 6a, 8020 Graz, Austria
0316/ 688 306
rotor@mur.at
www.wasgeht.mur.at
www.rotor.mur.at

   logo_rotor  Logo_kunst_oer  Logo_Steiermark_Kultur  bka_sektion_kultur_logo dv_logoBildung und Gesellschaft_4C

 

Abgeschlossene Projekte:

Nice Places – KünstlerInnen und Jugendliche beforschen örtliche Potenziale und nicplaces_logoRessourcen
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FREIZEICHEN – Künstlerische Interventionen im Kontext jugendlicher Lebenswelten
Archiv der Jugendkulturen Verlag KG. Graz, 2012. ISBN 978-3-943774-08-5Freizeichen
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