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…wie alles begann!
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Anfang der 1980er Jahre haben sich einige wenige steirische Initiativen der Offenen Jugendarbeit zum Erfahrungsaustausch getroffen. Das erste Treffen fand im Jugendzentrum Hartberg statt, wobei auch eine Einrichtung aus Oberwart im Burgenland anwesend war. Beim Treffen merkten die Beteiligten, dass sie in ihrer täglichen Arbeit mit denselben Problemen und Herausforderungen konfrontiert waren: desolate Räume, keine festen Anstellungen und miese Bezahlung, schlechter Ruf, schlechte Ausbildung, keine Interessensvertretung. Um künftig Probleme und Herausforderungen gemeinsam bewältigen zu können, beschloss man, eine starke Lobby für Jugendzentren und Initiativen zu bilden. 1983 wurde aus den vorerst unverbindlichen Treffen die „Plattform autonomer Jugendzentren“ gegründet. 1984 nahm diese Plattform am ersten österreichweiten Treffen des Vereins Wiener Jugendzentren teil. In diesem Jahr kam es auch zur Vereinsgründung des „Dachverbandes autonomer steirischer Jugendzentren“, wie er sich damals nannte. Später wurde der Verein in „Dachverband der steirischen Jugendzentren und Initiativgruppen“ umbenannt, bis man sich schließlich 2003 für die Bezeichnung „Steirischer Dachverband der Offenen Jugendarbeit“ entschied.

…Offenen Jugendarbeit, damals und heute!
logo_dvEines der größten Probleme, mit denen die Jugendzentren zu kämpfen hatten, waren die schlechten finanziellen Ressourcen und die unsicheren Anstellungsverhältnisse für ihr Personal. Durch den Einsatz engagierter Menschen, konnte ein eigenes Landesbudget für Jugendzentren und Initiativen eingerichtet werden. Grundlegende jugendpolitische Veränderungen, wie die Verankerung von Förderungen in der Offenen Jugendarbeit im Budget des Landes, sind aufgrund der gemeinsamen Interessensvertretung geschehen.

Heute ist der Stellenwert von Professionalität, Qualität und Qualitätsentwicklung im Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit ein wichtiger. Hauptamtliche professionelle MitarbeiterInnen in Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit sind z.B. beinahe überall die Normalität. Ein Kollektivvertrag bildet den Rahmen für die im Handlungsfeld beschäftigten MitarbeiterInnen und Fördert die Qualität der Arbeit. Diese Richtung der Offenen Jugendarbeit hin zu einer Qualitätsentwicklung und – sicherung wird auch vom Land Steiermark unterstützt.
Qualitätsentwicklung und – sicherung, Aus- und Weiterbildung, Regionalentwicklung sind inzwischen wichtige Themen für alle, die sich mit der Offenen Jugendarbeit ernsthaft auseinandersetzen und werden auch vom zuständigen Ressort und der Fachabteilung des Landes unterstützt und weitergetragen.

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