…Offenen Jugendarbeit, damals und heute!
Eines der größten Probleme, mit denen die Jugendzentren zu kämpfen hatten, waren die schlechten finanziellen Ressourcen und die unsicheren Anstellungsverhältnisse für ihr Personal. Durch den Einsatz engagierter Menschen, konnte ein eigenes Landesbudget für Jugendzentren und Initiativen eingerichtet werden. Grundlegende jugendpolitische Veränderungen, wie die Verankerung von Förderungen in der Offenen Jugendarbeit im Budget des Landes, sind aufgrund der gemeinsamen Interessensvertretung geschehen.
Heute hat man erkannt, welchen wichtigen Stellenwert Professionalität und Qualität im Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit darstellen. Hauptamtliche professionelle MitarbeiterInnen in Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit sind z.B. beinahe überall die Normalität. Ein Kollektivvertrag bildet den Rahmen für die im Handlungsfeld beschäftigten MitarbeiterInnen und Fördert die Qualität der Arbeit. Diese Richtung der Offenen Jugendarbeit hin zu einer Qualitätsentwicklung und – sicherung wird auch vom Land Steiermark durch die „Qualitätsoffensive“, die die ehemalige Jugendlandesrätin Drin. Bettina Vollath gestartet hat, unterstützt. Qualitätsentwicklung und – sicherung, Aus- und Weiterbildung, Regionalentwicklung sind inzwischen wichtige Themen für alle, die sich mit der Offenen Jugendarbeit ernsthaft auseinandersetzen und werden auch von der amtierenden Jugendlandesrätin Maga. Elisabeth Grossmann und den Fachabteilungen der Steiermärkischen Landesregierung unterstützt und weiter getragen.
Der Dachverband hat heute 78 ordentliche, außerordentliche und fördernde Mitglieder. Diese umfassen Jugendzentren und -treffs, Jugendkulturzentren, Jugendcafes, Jugendservicestellen, Jugendhäuser und Trägerorganisationen.
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